Festgeldbank

Das Angebot an Festgeldanlagen ist derzeit nahezu unüberschaubar. Nicht mehr nur die Sparkasse vor Ort, sondern sogar Direktbanken, Autobanken und die Großbanken bieten Festgeldanlagen, jedoch zu sehr unterschiedlichen Konditionen.

Wichtige Kriterien für eine gute Festgeldanlage
Eine gute Festgeldanlage sollte in erster Linie ein hohes Maß an Sicherheit bieten, denn Festgeldanlagen werden von sicherheitsorientierten Anlagen gesucht. Dabei ist es enorm wichtig, dass die Festgeldkonten unter den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken fallen und somit auch im Insolvenzfall des Instituts gesichert sind. Dabei ist zu beachten, dass meist nur deutsche Banken dem Einlagensicherungsfonds angehören. Ausländische Institute hingegen, deren Sitz in Holland oder aber in Großbritannien ist, bieten nur die gesetzliche Einlagensicherung dieser Länder, die unter Umständen in der Höhe auf begrenzt sind.
Neben der Sicherheit ist aber auch der Zinssatz der jeweiligen Festgeldanlage entscheidend. Nur dann, wenn die Bank hohe Zinsen bietet, ist die Anlage lukrativ und sorgt für eine hohe Rendite. Um diese Rendite nicht zu schmälern, sollte die Bank natürlich auch keine Kosten für die Führung des Festgeldkontos oder aber des für die Anlage notwendigen Gegenkontos berechnen.

Ein Vergleich der Angebote
Die Angebote an Festgeldanlagen sind zahlreich. Einige Internetseiten bieten dabei die Möglichkeit, die Anlageangebote der Institute mit nur wenigen Klicks zu vergleichen und so das beste Institut mit der besten Festgeldanlage zu finden.
Wichtig ist dabei jedoch, dass der Anleger vorab weiß, welche Festgeldanlage gewünscht wird. Die jeweiligen Vergleichsseiten suchen nämlich anhand der gewünschten Anlagesumme sowie des gewünschten Anlagezeitraums nach der passenden Anlage. Bei Festgeldanlagen ist es möglich, sowohl kurzfristige als auch langfristige Anlagen zu vereinbaren. Kurzfristige Festgeldanlagen können dabei mit Laufzeiten von nur einem Monat bis hin zu sechs Monaten abgeschlossen werden, langfristige Festgeldanlagen weisen Laufzeiten von einem bis hin zu zehn Jahren auf. Anleger sollten dabei wissen, dass das Geld für die jeweils gewünschte Anlagedauer nicht mehr verfügbar ist. Bei mehrjährigen Anlagen sollten Anleger neben dem eigentlichen Zinssatz auch beachten, dass die Zinsen nicht erst am Ende der Laufzeit überwiesen werden, sondern jeweils am Ende des Kalenderjahres ausgezahlt werden. Idealer Weise werden die Zinsen sogar dem Festgeldkonto gutgeschrieben und sorgen dabei für einen nicht unwesentlichen Zinseszinseffekt.
Die Vergleichsseiten im Internet für Festgeldkonten zeigen nach Eingabe der erforderlichen Daten immer das jeweils beste Angebot. Dabei werden allerdings nicht nur der Zinssatz, sondern auch die weiteren Angaben wie Einlagensicherung oder die Tatsache des Neukundenangebots angezeigt. Bei einem Neukundenangebote können nämlich nur Neukunden der jeweiligen Bank diesen Zinssatz erhalten, als bestehender Kunde gilt dieses Angebot jedoch nicht.